Die ersten 100 gültigen Antworten auf die eigene Online-Umfrage von surfen-in-werne.de zum geplanten Surfpark SURFWRLD wurden zwischen dem 14. und 16. September 2026 erfasst. Das wichtigste Ergebnis vorab: 50 % der Antworten fallen eher oder sehr positiv aus, nur 18 % eher oder sehr negativ. Auffällig ist zugleich die große Gruppe der Unentschiedenen: 32 % wählten bei fünf möglichen Antworten die neutrale Option.
Wie stehst du persönlich zum geplanten Surfpark?
Überraschend hoch ist die Bekanntheit des Projekts: 79 % kannten SURFWRLD bereits vor der Umfrage. Weitere 5 % hatten zumindest vage davon gehört, nur für 16 % war das Projekt komplett neu – bemerkenswert für ein Vorhaben, dessen Bau nach aktuellstem Stand erst im Herbst 2026 beginnen und frühestens im Frühsommer 2028 eröffnen soll.
Wusstest du vor dieser Umfrage bereits, dass in Werne ein Surfpark (SURFWRLD) geplant ist?
Beim Preis zeigt sich ein klares Bild der Zurückhaltung: Für eine 60-minütige Session – so war in unserer Umfrage gefragt – würden 63 % höchstens 50 Euro zahlen (31 % unter 30 Euro, 32 % zwischen 30 und 50 Euro). Nur 12 % wären bei 50 Euro oder mehr dabei, ein Viertel (25 %) kann die Frage noch nicht einschätzen. Zum Vergleich: Der bereits heute erhältliche Early-Bird-Surfpass kostet ab 49,90 Euro für eine Stunde – ein Wertgutschein für einen späteren Besuch, kein Preis für eine konkret datierte, reguläre Session. Wie die späteren regulären Preise nach Betriebsstart tatsächlich aussehen werden, ist öffentlich weiterhin nicht bekannt.
Was wäre dir eine 60-minütige Session im SURFWRLD ungefähr wert?
Bei der Anreisebereitschaft zeigt sich eine gespaltene Gruppe: 32 % kämen nur, wenn das Angebot „vor der eigenen Haustür“ liegt. Gleichzeitig zeigt sich eine relevante Bereitschaft zu längerer Anreise: 23 % würden einen Tagesausflug von mehr als einer Stunde in Kauf nehmen, weitere 8 % würden sogar übernachten – zusammen 31 %. Vorsichtig eingeordnet, könnte das für die spätere touristische Wirkung des Projekts interessant sein, auch wenn eine Online-Umfrage über eine lokale Werner Website dafür allein kein Beleg ist.
Wie weit würdest du realistisch anreisen, um im SURFWRLD surfen zu gehen?
In den frei formulierten Kommentaren der Teilnehmenden sind Verkehr und Sorgen um Natur/Umwelt die am häufigsten genannten Themen: von Parkplatzsorgen und einer „bereits jetzt schon überfüllten Straße“ bis zu Stimmen wie „Die Natur, die Umwelt und ein unnötiger Wasser- und Stromverbrauch“. Beim Verkehr gibt es bislang vor allem ein Konzept: Die Stadt diskutiert seit 2025 eine „kreative Anbindung“ des Geländes an die Innenstadt, konkrete zusätzliche Maßnahmen sind öffentlich aber noch nicht bekannt. Beim Naturschutz ist mit der Ende März 2025 fertiggestellten Ausgleichsfläche für Baumpieper, Wiesenpieper und Feldschwirl dagegen bereits eine konkrete artenschutzrechtliche Maßnahme umgesetzt – sie deckt aber ausdrücklich nur den gesetzlichen Ausgleich für diese drei Vogelarten ab, nicht die in den Kommentaren ebenfalls genannten Sorgen zu Wasser- und Energieverbrauch oder Lärm.
Die Bandbreite der frei eingereichten Stimmen reicht von Vorfreude bis handfester Sorge. Eine Teilnahme formuliert es schlicht: „Ich hoffe, dass Surfworld unsere tolle Stadt belebt.“ Ob das eintrifft, lässt sich womöglich schon bald ablesen: Seit Januar 2026 misst die Stadt Werne per Laserscanner in der Steinstraße die Passantenfrequenz in der Innenstadt – unter dem Titel „Werne will's wissen“ ausdrücklich auch als Vergleichsbasis für einen möglichen SURFWRLD-Effekt eingeordnet. Eine andere Stimme benennt den größten Kritikpunkt konkret: „Die Verkehrssituation in Bezug auf Andrang/Anfahrt, parken und die bereits jetzt schon überfüllte Straße.“ Eine dritte Antwort bringt Hoffnung und Sorge in einem Satz zusammen: „Ich hoffe auf Freizeitmöglichkeiten UM die Surfworld herum. Als Werneranerin habe ich ein bisschen Angst vor möglicher Lautstärke. Ich hoffe, die Politik nutzt die Chance so, dass ganz Werne davon profitieren kann.“
Methodik: Die Zahlen stammen aus den ersten 100 gültigen Antworten auf die eigene, freiwillige Online-Umfrage von surfen-in-werne.de, erfasst zwischen dem 14. und 16. September 2026. Die Teilnahme ist anonym und auf eine Stimme pro Gerät je 24 Stunden begrenzt – das schließt technisch nicht aus, dass eine Person mehrfach von unterschiedlichen Geräten teilnimmt. „100“ bezeichnet deshalb 100 Teilnahmen, nicht garantiert 100 verschiedene Personen. Weil genau 100 gültige Antworten vorliegen, entsprechen die im Beitrag genannten Prozentwerte zugleich den absoluten Zahlen (z. B. 50 % = 50 Antworten). Es handelt sich nicht um eine repräsentative oder wissenschaftliche Meinungsumfrage, sondern um ein Stimmungsbild der Teilnahmen, die in diesem Zeitraum eingegangen sind. Ergebnisse und Grafiken aus diesem Beitrag dürfen für redaktionelle Berichterstattung unter Quellenangabe „surfen-in-werne.de“ verwendet werden.
Dieser Beitrag zeigt bewusst den festen Zwischenstand nach den ersten 100 Antworten und wird nachträglich nicht mehr an neue Zahlen angepasst. Die Umfrage selbst läuft unverändert weiter: Wer teilnehmen möchte, kann das jederzeit auf der Umfrageseite tun, die laufend aktualisierten Live-Ergebnisse gibt es auf der Ergebnisseite.