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Das Projekt

Surfpark Werne

SURFWRLD: Stand, Eröffnung und Planung

Der Surfpark Werne – offiziell SURFWRLD, oft auch „Surfworld Werne“ genannt – soll auf dem ehemaligen Zechengelände am südlichen Stadtrand von Werne entstehen. Das Konzept verbindet einen Freizeit-Wassersportpark mit hydrodynamischer Forschung unter dem Namen SCNCWAVE. Hier findest du unabhängig und mit Quellen, was feststeht, was geplant ist und was noch offen ist.

Surfpark Werne auf einen Blick

Stand:

Status
Noch nicht gebaut. Bebauungsplan seit 18. August 2025 rechtskräftig, mehrere Baugenehmigungen erteilt. Baustart laut Projektleitung für Oktober oder November 2026 angekündigt (Plan, noch nicht eingetreten).
Eröffnung
Ziel: Frühsommer 2028, bei rund 20 Monaten Bauzeit. Ein festes Datum gibt es nicht. Zum Zeitplan
Standort
Ehemaliges Zechengelände in Werne (Kreis Unna, NRW), östlich der Kamener Straße, südlich der Flöz-Zollverein-Straße und direkt an der Lippe, rund 17 Hektar. Gelände auf der Karte
Angebot
Wellenbecken mit 242 m langem Hauptbecken und Wellen bis 2,16 m, Rapid-Surf-Anlage, Surfschule und Verleih angekündigt.
Tickets & Preise
Erstes Early-Bird-Kontingent (Surfpass ab 49,90 €) seit 17. September 2026 ausverkauft, ein weiteres soll folgen. Reguläre Preise sind noch nicht veröffentlicht. Tickets · Preise
Betreiber
SW GmbH & Co. KG, Projektleiter Prof. Dr. Michael Detering. Offizielle Seite: surfwrld.de. surfen in werne ist davon unabhängig.

Vom Zechengelände zum Wassersportstandort

Das rund 17 Hektar große Gelände liegt am südlichen Stadtrand, östlich der Kamener Straße (B 233), südlich der Flöz-Zollverein-Straße und direkt an der Lippe – den genauen Umriss des Plangebiets zeigt die Karte rund um Werne. Projektträger ist die SW GmbH & Co. KG, Projektleiter Prof. Dr. Michael Detering. Der Bebauungsplan 4 „Wassersport- und Forschungszentrum ehem. Zechengelände“ wurde am 2. Juli 2025 vom Rat der Stadt Werne beschlossen und ist seit dem 18. August 2025 rechtskräftig. Laut Stadt Werne wurden seitdem bereits mehrere Baugenehmigungen erteilt.

Die Wellenbecken: Zahlen und Sportarten

Ein Surfer fährt in geduckter Haltung durch die Gischt einer brechenden Welle
Foto: ArtHouse Studio auf Pexels

Langfristig sind zwei Wellenbecken vorgesehen. Die Stadt Werne nennt eine Grundfläche von etwa 15.000 bis 19.000 m² je Becken; Planungsunterlagen führen Abmessungen von bis zu rund 250 × 100 m. Die Betreiberkommunikation nennt für das Hauptbecken eine Länge von 242 m. Laut einem Bericht zu den genehmigten Bauanträgen vom Februar 2026 werden Wellen bis zu 2,16 m hoch, mit Platz für bis zu 70 Personen gleichzeitig im Wasser; für Forschungszwecke sind deutlich größere Welleneffekte technisch möglich. Vorgesehen sind unter anderem:

  • Wellenreiten
  • Wing-Foilen
  • Bodyboarden
  • Bodysurfen
  • Kitesurfen

Zusätzlich zu den Wellenbecken ist eine Rapid-Surf-Anlage (stehende Welle) geplant. Seit Januar 2026 kooperiert SURFWRLD zudem mit dem Deutschen Wellenreitverband (DWV) zur Planung eines Surf-Leistungszentrums auf dem Gelände – nach bisherigem Kenntnisstand das erste strukturierte Trainingszentrum für Leistungssport im Wellenreiten in Deutschland. Ein Baubeginn oder Betrieb dieses Zentrums ist damit noch nicht verbunden.

Wellentechnik und externe Einordnung

Die geplante Wellenerzeugung basiert laut der offiziellen SURFWRLD-FAQ auf Druckluft. Technische Details hält der Betreiber wegen eines laufenden Patentierungsverfahrens noch zurück. Auch der Technologieguide von WavePoolMag beschreibt Druckluft; die konkrete Bauart des Systems bleibt dort offen.

WavePoolMag ordnet SURFWRLD als baureif ein. Den aktuellen Zeitplan findest du unter Baustart und Eröffnung.

Was im ersten Bauabschnitt entsteht

Laut Bericht vom 8. September 2026 umfasst der erste Bauabschnitt im westlichen Bereich des Geländes: ein großes Wellenbecken, ein Hauptgebäude mit Gastronomie, Surfshop und Verleih, einen Tagungsbereich für bis zu rund 400 Teilnehmende, Büros sowie ein Hostel mit 16 Zimmern und 34 Betten. Es handelt sich um eine aktuelle Planung, noch keinen eingetretenen Bauzustand.

Weitere geplante Infrastruktur

Über die erste Bauphase hinaus werden öffentlich unter anderem genannt: Beachvolleyball, Coworking-Flächen, Veranstaltungs- und Schulungsräume, ein Technik- und Forschungsgebäude, weitere Hotel- bzw. Beherbergungsangebote, Wohnmobil-, PKW- und Fahrradstellplätze sowie E-Lademöglichkeiten. In der Betreiberkommunikation taucht zudem teilweise ein Skatepark auf.

Wasser, Energie und Forschung

Das benötigte Wasser soll nach Betreiberangaben über Uferfiltrat der Lippe bereitgestellt werden. Das Projekt verfolgt ein umfangreiches Energie- und Nachhaltigkeitskonzept; die Planungsunterlagen behandeln unter anderem regenerative Energie, Energieeffizienz sowie Forschungsanwendungen rund um Offshore-Wind, Floating PV, Wasserkraft und Wellenenergie. Genau das ist der Kern von SCNCWAVE: Die Forschungsnutzung ist besonders für die Wintermonate vorgesehen, während der klassische Surf-Betrieb schwerpunktmäßig für Frühjahr bis Herbst geplant ist. Gastronomie, Tagungsbereiche, Events und das Rapid Surfing sollen betreiberseitig ganzjährig laufen.

Häufige Fragen zum Surfpark Werne

Kann man in Werne schon surfen?

Nein. Der Surfpark SURFWRLD in Werne ist noch nicht eröffnet, und ein Baubeginn ist öffentlich noch nicht belegt (Stand 4. Oktober 2026). Laut Werne Plus vom 8. September 2026 soll der Bau im Herbst 2026 beginnen und rund 20 Monate dauern; als Ziel für den Betriebsstart nennt der Betreiber Frühsommer 2028.

Wann eröffnet der Surfpark in Werne?

Das aktuelle Ziel für die Eröffnung des Surfparks Werne (SURFWRLD) ist Frühsommer 2028. Projektleiter Prof. Dr. Michael Detering kündigte laut Werne Plus am 8. September 2026 den Baustart für Oktober oder November 2026 an, bei rund 20 Monaten Bauzeit. Ein verbindliches Eröffnungsdatum gibt es nicht; ältere Angaben mit „2027“ sind überholt.

Kann ich schon Tickets für den Surfpark Werne kaufen?

Termingebundene Sessions lassen sich noch nicht buchen. Das erste Early-Bird-Kontingent von SURFWRLD (zwei Wertgutscheine, abgewickelt über den Buchungsdienstleister Regiondo) ist laut surfwrld.de seit dem 17. September 2026 ausverkauft – 500 Surfpässe wurden vergeben. Ein weiteres Kontingent soll folgen, ein Starttermin ist noch offen; SURFWRLD kündigt ihn laut eigener Aussage auf der Website und über den Newsletter an. surfen in werne verkauft selbst keine Tickets.

Wie komme ich zum Surfpark Werne? Wo kann ich parken?

Konkrete Anfahrt und Parkregelung direkt am Surfpark-Gelände legt der Betreiber erst mit dem Baufortschritt fest, eine Baugenehmigung für Zuwegung und Parkflächen ist laut Werne Plus (Bericht vom 3. Februar 2026) aber bereits erteilt. Werne selbst ist gut erreichbar: über die A1 mit zwei eigenen Anschlussstellen, mit der Bahn über die Linie RB 50 in rund 31 Minuten ab Münster Hauptbahnhof und laut Stadt Werne in rund 20 Minuten ab Dortmund Hauptbahnhof. Am Bahnhof Werne verleiht die Rad- und Mobilstation Fahrräder und E-Bikes.

Alle Fragen und Antworten zum Surfpark Werne

Zwei Vorhaben, eine Finanzierungsgeschichte

SURFWRLD (Freizeit) und SCNCWAVE (Forschung) laufen als Doppelvorhaben. Eine vorbereitende Projektphase für SCNCWAVE wurde öffentlich gefördert; am 10. Oktober 2024 wurde eine beantragte Förderung für die Umsetzung über das 5-Standorte-Programm jedoch nicht bewilligt. Das Vorhaben wurde danach mit verändertem Schwerpunkt weitergeführt – die aktuellen Zeitplan-Angaben vom September 2026 (siehe Eröffnung) stammen aus der Zeit nach dieser Entscheidung.