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Genehmigung

Stadt genehmigt sechs von neun Bauanträgen für SURFWRLD

· Aktualisiert am

Petra Göbel, Leiterin des Bereichs Bauordnung und Denkmalschutz, berichtete dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung am 3. Februar 2026 laut Werne Plus über den Genehmigungsstand: Sechs von neun eingereichten Bauanträgen für SURFWRLD sind bereits erteilt. Dazu zählen das Mehrzweckgebäude (Büro, Hotel, Läden, Gastronomie), das Wellenbecken selbst, Einzäunung und Lüftungsanlagen, Zuwegung und Parkflächen sowie die Maschinenhalle für die Wasseraufbereitung. Investor Michael Detering nannte zu diesem Zeitpunkt 2027 als Zielmarke für die Betriebsaufnahme.

Anders als die meisten bisherigen Ankündigungen in dieser Chronologie ist das kein mündlich angekündigter Zeitplan, sondern ein dokumentierter Verwaltungsakt: Die Genehmigungen sind tatsächlich erteilt, nicht nur in Aussicht gestellt. Das 2027 genannte Ziel wurde allerdings gut sieben Monate später, im September 2026, offiziell auf Frühsommer 2028 korrigiert – ein weiteres Beispiel dafür, wie sich Zeitpläne in diesem Projekt regelmäßig verschieben, während der bauliche Genehmigungsfortschritt selbst belastbarer wirkt.

Zu dieser Ausschusssitzung berichteten die Ruhr Nachrichten zusätzlich technische Details zum genehmigten Wellenbecken: Die Wellen sollen bis zu 2,16 m hoch werden, mit Platz für bis zu 70 Personen gleichzeitig im Wasser.

Die drei zu diesem Zeitpunkt noch offenen Bauanträge betrafen laut demselben Werne-Plus-Bericht das Eingangsgebäude, die Geländemodellierung samt Stützwänden sowie den Wohnmobilstellplatz einschließlich Sanitäranlagen. Als Grund nannte die Stadt, dass noch nicht alle Stellungnahmen beteiligter Stellen vorlagen, etwa die des Kreises Unna; Dezernent Ralf Bülte (zuständig für Stadtentwicklung und Planung) wird mit den Worten zitiert, man tue „alles, was wir können“, die Surfworld habe „höchste Priorität“. Wann über diese drei Anträge entschieden wurde, ist öffentlich weiterhin nicht bekannt.

Zum Bericht bei Werne Plus